Montag, 4. April 2016

Review: Der Übergang #1

8098753 Der Übergang #1 von
Justin Cronin
Genre: Dystopie, Horror, Sciene Fiction, Paranormal 
Verlag: Goldmann
Format: Hardcover
Seiten: 1024 Seiten

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Inhalt:

Bevor sie das Mädchen von Nirgendwo wurde - das Mädchen, das plötzlich auftauchte, die Erste und die Letzte und Einzige, die tausend Jahre lebte -, war sie nur ein kleines Mädchen aus Iowa und hieß Amy. Amy Harper Bellafonte

Das Mädchen Amy ist gerade einmal sechs Jahre alt, als es von zwei FBI -Agenten entführt und auf ein geheimes medizinisches Versuchsgelände verschleppt wird. Man hat lange nach Amy gesucht: der optimalen Versuchsperson für ein mysteriöses Experiment, das nichts Geringeres zum Ziel hat, als Menschen unsterblich zu machen. Doch dann geht irgendetwas schief – völlig schief. Von einem Tag auf den anderen rast die Welt dem Untergang entgegen. Und nur eine kann die Menschheit vielleicht noch retten: Amy Harper Bellafonte.


Meinung:

Das Buch ist verwirrend, finde ich. Ich habe es gelesen und saß mit einem Riesen Fragezeichen vor diesem Buch. Ich habe so gar nichts verstanden, nicht was Amy ist und woher Amy kommt und wieso ich sie nicht fassen konnte. Ich fand sie als Charakter, sehr platt, leer und kalt. Vielleicht soll auch Amy so etwas darstellen, die Betonung liegt auf "Etwas", dann hat Cronin sehr gute Arbeit geleistet. Jedoch mochte ich alle Charaktere nicht wirklich außer Amys Ziehvater. Den Charakter mochte ich sehr und hielt ihn so lange fest wie es ging. 
"Der Übergang" hat auch so viele dutzende Charaktere, die alle in ihrer Art ziemlich wichtig sind und irgendwann vergisst man auch einen Charakter, der plötzlich wieder auftaucht. Diese wage Erinnerung, die man noch hat, bringen nichts und man muss schlussendlich die Kapitel wieder zurück blättern um den Zusammenhang zu verstehen. Ziemlich stressig beim Lesen.
Hinzu kommt, dass ich oft das Gefühl von "I am Legend" hatte. Die Menschen, die Vampire/Zombieartig auftreten und nur eine Person besitzt das Gegenmittel. Ich weiß auch nicht. Das Buch hat mir nicht so richtig gefallen. Es hat mich nur so weit unterhalten, dass ich es zu Ende gelesen habe. Das zweite Buch "Die Zwölf" werde ich nicht lesen, vielleicht als Hörbuch hören, wenn ich den Sprecher mag.
 
Der Autor: 

Justin CroninDie Rice University in Texas hat Justin Cronin erstmal beurlaubt. Denn eigentlich lehrt er dort Englische Literatur, doch momentan hat der Bestsellerautor nur noch Zeit für seine Bücher. Der erste Teil seiner Fantasytrilogie, "Der Übergang", erschien 2010 und wurde schnell in über 20 Länder verkauft. Die Geschichte, übrigens eine Idee seiner Tochter, dreht sich um ein Mädchen, das die Welt retten will, als ein Vampirvirus droht, die Menschheit dahinzuraffen. Obwohl Cronin in seinem Buch Fiction mit Horror- und Thrillerelementen mixt, schafft er es, auch anspruchsvollere Leser mit seiner Anti-Utopie zu fesseln. Der Autor lebt mit seiner Familie in Houston. ©Fotos: Titelbild: Goodreads; Autorenbild: Gasper Tringale

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