Sonntag, 12. Oktober 2014

Review: Die Bestimmung #1

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Die Bestimmung #1 (Org. Divergent)
von Veronica Roth
Genre: Young Adult, Science Fiction, Dystopia 
Verlag: cbt 
Seite: 475
Format: Hardcover


Inhalt:



Die Welt, so wie wir sie kennen, existiert nicht mehr. Die Welt, die jetzt existiert, ist in fünf unterschiedlichen Fraktionen aufgeteilt. Die erste Fraktionen sind die Ferox. Sie sind die Mutigen, die sich um die Sicherheit kümmern. Die nächsten sind die Candor. Die erkennst du daran, dass sie dir ins Gesicht sagen, dass du scheiße bist. Sie sagen immer die Wahrheit, egal ob es dir passt oder nicht. Die Amitee sind die Friedlichen. Sie kümmern sich um die Lebensmittelversorgung der verschiedenen Fraktionen. Kens sind die Nerds unter uns. Sie sind für das Bildungswesen zu ständig und für die Technologie unserer Welt. Zu Letzt die Altruanen. Sie sind langweilig, sie achten nur auf ihre Mitmenschen und sind in der Politik zu ständig.

Wenn du sechszehn Jahre alt wirst, kommt es zu deiner Bestimmung. Du musst dich entscheiden, zur welcher Fraktion du angehören willst. Ob du bei deinen Eltern bleiben oder ihnen den Rücken kehren willst. Aber vorher wirst du getestet. Du bekommst ein Simulationsmittel. Sie wollen dir die Entscheidung erleichtern oder dich umbringen. Sie bringen dich um, wenn du ein Unbestimmter bist. Also sei leise! Achte darauf, wie du reagierst! Pass auf, dass du nicht den Falschen vertraust! Sei vorsichtig, damit sie dich nicht finden!



Meinung:



Dystopien überschwemmen zur Zeit den Markt. Egal ob die „Hunger Games-“ oder die „Legend-“ Triologien, jedes mal wird die Welt neu geordnet dennoch geht es den Bach runter. Auch „Divergent“ ist eine Dystopie, wo die Welt nach einem Krieg neu gegründet wurde und Tris, ein starkes und selbstbewusstes Mädchen, die Welt wieder „rettet“.Ja gut. Sie ist erst schwach und springt über ihren Schatten, aber am Ende ist sie wirklich eine starke und selbstbewusste Frau.

Ich mochte, die Idee von den Fraktionen. Das man in Fraktionen zugeteilt wird und dass es Menschen gibt, die zu keiner zugehören und das sie gefährlich für das System sind. Jedoch fand ich es schade, dass nur die Ferox und die Altruanen wirklich erklärt werden. Natürlich liegt es daran, dass Tris ihre meiste Zeit nur in diesen Fraktionen sich aufhält. Trotzdem sind bei mir so viele Fragen im Kopf, die hoffentlich noch beantwortet werden. Außerdem erfährt man wenig, wieso die Welt in den Fraktionen aufgeteilt worden ist und was hinter dem Zaun liegt. Der Zaun, der so stark von den Ferox bewacht ist und man sich fragt, warum. Sind da draußen noch Menschen? Wieso darf man nicht aus dem Zaun raus?

Außerdem war das Buch sehr langatmig mit der Entscheidung von Tris und wie sie sich einlebt. Plötzlich fast am Ende des Buches hatte ich das Gefühl, dass die Sachen sich überschlugen. Ich musste eine Sache realisieren und wurde schon mit der nächsten überrollt. Ich las das und in meinem Kopf war ein reines Wirrwarr von „Was?“, „Unmöglich!“, „Hilfe!“. Gut, so hat Veronica Roth es geschafft, dass ich mir den zweiten Teil direkt geholt habe, aber es war auch ein Kampf bis zum Ende zu kommen.

Die zwei Hauptprotagonisten, Tris und Four, habe ich sehr in mein Herz geschlossen. Sie sind zwei starke, selbstbewusste, taffe, junge Erwachsene, die in ihrer Art total liebenswert sind. Am liebsten würde man sie in den Arm nehmen und nie mehr los lassen. Am meisten mochte, ich die Szene mit dem Riesenrad, dass war mein Highlight des Buches.



Fazit:



Noch Bock auf Dystopien? Dann hol dir unbedingt „Divergent“ und lies es! Und wenn du es wegen seiner Langatmigkeit weg gelegt hast, fang wieder an! Du wirst mit einem tollen Ende belohnt

Autor:

Veronica Roth studierte an der Northwestern University in Chicago Creative Writing. Im Alter von 20 Jahren schrieb sie während ihres Studiums den Roman, "Die Bestimmung". Wenn sie keinen Roman schreibt, verbringt sie ihre Freizeit beim endlos surfen auf Wikipedia, in Pyjamas, mit Cornflakes. 

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