Mittwoch, 8. Oktober 2014

Lesemonat: September oder “Wie mich die Leseflaute überrannte und langsam auffraß.”

Ich bin mitten in einer Leseflaute. Mittendrin und ich komme nicht raus. Es fing alles nach der Divergent-Triologie an. Ich las das Ende und zack, ich war an einem Tiefpunkt. Und wieso? Weil ich das Ende, so unglaublich doof finde. Immer noch. Nach zwei Monaten finde ich das Ende immer noch doof. Nicht schlecht, nicht literarisch total unter aller Sau, nicht blödsinnig, nicht “Da wollte der Autor das Buch aber schnell beenden”. Nein, ich finde es nur doof, weil ich das Ende nicht so haben will. Ich will es anders haben, aber wir Leser bekommen leider kein anderes Ende außer man schreibt Fanfiction.
Seitdem befinde ich mich also in einer Leseflaute. Ich fange ein Buch an und bei der Hälfte lege ich es weg, weil ich nicht in der Stimmung dafür bin. Oder weil es mir gerade nicht zu sagt. (Sherlock Holmes - Conan Arthur Doyle) Oder ich mich bei dem Buch an XY erinnere. (Das Lied von Eis und Feuer #1 - G. R.R. Martin) Oder es nicht die passende Jahreszeit ist. (Eat, Pray, Love -Elizabeth Gilbert)  Oder ich will es nicht auf Englisch lesen. (Reckless - Cornelia Funke) Alles tolle Bücher, nur ich finde sie zur Zeit… ja.
So wie kommt man daraus?

Tip 1: Nimm eine Pause vom Lesen.

 

Wenn dein Kopf sagt: “Ne, dass Buch ist nicht toll.” oder du liest ein Satz immer und immer wieder und schaltest automatisch ab, leg das Buch weg und mach eine Pause. Dich dadurch zu zwingen bringt nichts. Dann findest du das Buch doof, wobei du es vielleicht total toll fändest, wenn du dich nicht gequält hättest.

Tip 2: Höre Hörbücher.

 

Hörbücher kannst du überall hören. Egal, ob beim fertig machen morgens, beim putzen, beim Auto fahren, beim abwaschen, beim kochen, bevor Bett gehen. Du kannst überall hören und man hat kein schlechtes Gewissen, weil man nichts gelesen hat. Denn du hörst ja ein Buch.

Tip 3: Nimm ein einfaches Buch.

 

Bei einer Leseflaute ist es immer am bestens, wenn man ein leichtes Buch liest. Nicht gerade einen dicken Schinken, sondern etwas was man schnell liest und man nicht so drüber nachdenken muss. Ich lese zur Zeit  “Der Hundertjährige der aus dem Fenster stieg und verschwand” von Jonas Jonasson. Ich war schnell in der Geschichte drin, finde es super witzig und ich komme schnell vor ran. Solche Bücher braucht ihr auch.

Wir schaffen das gemeinsam, hoffe ich.

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